History In German

Download e-book for kindle: Srebrenica: Chronologie eines Völkermords oder Was geschah by Matthias Fink

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By Matthias Fink

Der identify Srebrenica steht für das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs: mehr als 8.000 ermordete bosnisch muslimische Männer und Jugendliche; über 25.000 Vertriebene, vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen. Aber auch dafür, dass eine noch immer unbekannte Anzahl von Offizieren, Unteroffizieren und Soldaten aus der Armee der bosnischen Serben im Juli 1995 zu Kriegsverbrechern wurde.
Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien stufte das Verbrechen in Srebrenica als Völkermord ein - noch heute wird gegen mutmaßliche Verantwortliche und ihre Untergebenen verhandelt.

Am eleven. Juli 1995 hatte die Armee der bosnischen Serben die ostbosnische Bezirksstadt Srebrenica, Zentrum einer Sicherheitszone der Vereinten Nationen erobert. Armeebefehlshaber normal Ratko Mladić erklärte vor laufender Kamera, er überreiche die Stadt dem serbischen Volk als Geschenk. Die Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen vor Ort sahen den Vorgängen hilflos zu.

Anhand von Beweisdokumenten und Zeugenaussagen des Internationalen Strafgerichtshofs erzählt Matthias Fink die Vorgeschichte und den Ablauf des Dramas von Srebrenica. Seine Darstellung zeigt, warum die »ethnische Säuberung« des Bezirks Srebrenica am Ende in den Völkermord geführt hat und warum die bosnische Regierung und ihre Armee sowie die Weltgemeinschaft und ihre Schutztruppe diesem Geschehen tatenlos zusahen.

Es gelingt dem Autor, das gesellschaftliche Konstrukt hinter dem Konflikt aufzudecken. Eindrücklich werden Aussagen der Überlebenden, aber auch der Täter und der »Zuschauer« dargestellt, sodass die Gewalteskalation wie auch die Erfahrungswelten der Beteiligten bestechend, erschreckend und auch berührend anschaulich werden.

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New PDF release: Spion bei der NATO: Hans-Joachim Bamler, der erste Resident

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By Peter Böhm

In der Hochphase des Kalten Krieges wurde der Spion Hans-Joachim Bamler nach Paris entsandt. Er sollte dort, am Sitz des NATO-Hauptquartiers, eine Residentur der DDR-Aufklärung einrichten. Doch bevor sie ihre Arbeit aufnehmen konnte, flog Bamler auf, wurde enttarnt und inhaftiert. Da es damals noch keine diplomatischen Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR gab, gestaltete sich seine Betreuung und Freilassung sehr schwierig. Aus persönlichen Erinnerungen und Zeugnissen zeichnet Autor Peter Böhm diese Jahre nach. Er porträtiert die Persönlichkeit, die auch nach diesen Erlebnissen die geheimdienstliche Tätigkeit nicht aufgab.

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Download e-book for iPad: Das Waidwerk Friedrich Augusts III. (German Edition) by Patrick Marschner

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By Patrick Marschner

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, observe: 1,0, Technische Universität Dresden (Geschichte), Veranstaltung: Sächsische Landesgeschichte, Sprache: Deutsch, summary: battle Friedrich August III. in hochadligen Kreisen eine Ausnahme in Bezug auf die Jagd? Unterscheidet ihn essentiell etwas von seinen Zeitgenossen? Inwieweit battle er ‚unkomplizierter’ und ‚besonnener’ als diese? warfare seine paintings zu Jagen weniger ‚hochadelsüblich’? Um diese Fragen zu beantworten sollen im Folgenden grundsätzliche Theorien zu jagdlichen Gepflogenheiten seiner Zeit betrachtet werden, um diese mit den Aussagen der Biographen des Königs zu vergleichen. Auf diese Weise soll geklärt werden, ob die Eigenschaften, Beweggründe und Herangehensweisen, die seiner Tätigkeit als Jäger zugeschrieben werden, tatsächlich von besonderer Natur sind.

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Download e-book for kindle: Die Königserhebung Ottos I. (German Edition) by Philipp Wansel

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By Philipp Wansel

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, word: 2,3, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, summary: Die Ottonen hatten einen überragenden Anteil am geschichtlichen Wandel einer Epoche. Nach dem allmählichen, sich Fortschleichenden Zerfall des fränkischen Großreiches besiegelte die Königserhebung Heinrichs – der zuvor bereits von dem karolingischen König Konrad I. designiert worden warfare – im Jahre 919 das Ende der karolingischen Königsdynastie. Es struggle aber nicht alleinig ein Wechsel in der Dynastie zugunsten der Ottonen, sondern auch zugleich die Abkehr von dem fränkischen Prinzip der dynastischen Erbteilung, die unter anderem entscheidend für den Untergang des fränkischen Großreiches gewesen battle. Durch die bisherige Aufteilung des Reiches unter allen legitimen Söhnen eines Königs conflict das ehemalige fränkische Großreich zunehmend zersplittert und dadurch auch seiner gebündelten Macht beraubt. Seit Heinrich dem I. herrschte nunmehr die Individualsukzession im Königsamt vor.
In dem Deutschen Reich des 10. Jahrhunderts bilden „…volkstümliche Rechtsformen…“ , die ihren Ursprung aus dem Wahlverhalten der Germanen beziehen, die geschichtliche Grundlage bei der Wahl des Deutschen Königs. Bei den Germanen galten die jeweiligen Fürsten als Repräsentanten und “Sprachrohre“ der einzelnen Stämme, die den Willen der gesamten Stammesangehörigen kundtaten und gegebenenfalls auf ein gemeinsames Oberhaupt übertrugen.
Hieraus resultierend spricht guy im Mittelalter von einer durch die Fürsten erfolgenden Volkswahl, da die einzelnen Fürsten Vertreter der gesamten Bevölkerung eines Reiches sind. Jedoch ist der Begriff der Volkswahl hierbei nicht in dem heutigen demokratischen Verständnis auszulegen.

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Read e-book online Der Schleier der Erinnerung: Grundzüge einer historischen PDF

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By Johannes Fried

Erinnern und Vergessen sind grundlegende Prozesse menschlichen Lebens. Wie weit aber reicht die verformende Kraft des Gedächtnisses tatsächlich? Die moderne Geschichtswissenschaft hat sich der Frage bisher kaum gestellt, obschon die Mehrzahl der historischen Quellen auf Gedächtnisleistungen beruht. Die Unzuverlässigkeit des menschlichen episodischen Gedächtnisses erweist sich schon im Hinblick darauf, wie fehlerhaft es die Sachdaten eines Geschehens, den Ort, die Zeit, die daran Beteiligten erinnert und festhält. Diese Unzuverlässigkeit erfordert neue methodische Überlegungen und Zugänge für die historische Quellenkritik.
Johannes Fried erläutert in diesem Buch die Ergebnisse moderner Kognitionswissenschaften und konfrontiert sie mit ausgewählten Beispielen der modernen und mittelalterlichen Geschichte. Sein Ergebnis: Vergangenheit wird in der Gegenwart stets neu geschaffen; unbewußt konstruiert aus unterschiedlichen Elementen erinnerten Geschehens. Wesentlich geprägt durch die Erfordernisse der jeweiligen Gegenwart entstehen scheinbar stimmige Vergangenheitsbilder, die doch in ihren elementaren Aussagen erheblich vom tatsächlich Geschehenen abweichen können. Jede Erinnerung und damit jede Quelle ist deshalb auf ihre Gegenwart hin zu befragen, um sie beurteilen zu können. Am Ende stehen neue Regeln für den Umgang mit Geschichte.

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New PDF release: Die Griechisch-Türkische Kontroverse in der Ägäis:

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By Michael Weithmann

Essay aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Europa Nachkriegszeit, , Sprache: Deutsch, summary: Der Ägäis-Konflikt (Aegean Dispute) über die staatsrechtliche Abgrenzung der Hoheitsgebiete Griechenlands und der Türkei in der quarter Ägäis besteht seit der Zypern Krise von 1975. Seit dieser Zeit ist der konflikt bilateral ungelöst und wird von Athen, bzw. Ankara aus innenpolitischem Kalkül virulent gehalten. Der Essay untersucht die historischen und kulturellen Hintergründe, den völkerrechtlichen prestige und die Rolle von NATO und EU.

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Read e-book online Spätmittelalterlicher Niederadel im Raum nördlich der Elbe: PDF

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By Jan Habermann

Von allen Landschaften des spätmittelalterlichen Reiches, in denen der Niederadel zunehmend eine politisch und wirtschaftlich tragende Rolle zu spielen begann, ist der Raum nördlich der Elbe nach wie vor der am wenigsten bekannte und erforschte. Hier trat erstmals im 15. Jahrhundert die schleswig-holsteinische Ritterschaft als landständische Größe hervor, deren Privilegien und Partizipationen an der Landesherrschaft beträchtlich erscheinen. Standesbewusstsein und Führungsanspruch dieser regionalen Machtgruppe haben ihre Wurzeln im späten Mittelalter. Der Prozess der durch Krieg, Fehde und Gruppenbildung führenden sozialen Genese des nordelbischen Niederadels wird erstmals im Längsschnitt zwischen 1259 und 1421 aufgearbeitet. Das dabei angewandte mehrstufige Untersuchungs- und Erklärungsmodell bietet tiefe Einblicke in die soziale Vernetzung der in Vielzahl dominierenden Ritterfamilien.

Im gleichen Zuge liefert das Buch mit seinen instruktiven Darstellungen und Problematisierungen zur Anwendung der soziometrischen Netzwerkanalyse für interdynastische Kommunikationsnetze eine methodische Handreichung für die Mittelalterforschung.

Die dem Buch zu Grunde liegende Kieler Dissertation von Jan Habermann wurde im Jahr 2015 mit dem Geschichtspreis der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte ausgezeichnet.

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New PDF release: Die Förderung der Wissenschaft unter Heinrich II. (German

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By Stefanie Leisentritt

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, notice: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Heinrich II.), Veranstaltung: Abteilung für Mittelalterliche Geschichte, sixteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Das Mittelalter wird gemeinhin als das dunkle Zeitalter bezeichnet, geprägt von einer tiefen Religiosität, einer Jenseitsbezogenheit des Lebens, einer Weltverachtung. Doch wird guy mit dieser Vorstellung der Zeit zwischen Antike und Neuzeit auch gerecht, sind die „dark a long time“ nicht viel mehr als das? Eine Untersuchung der Wissenschaft und Bildung im Mittelalter könnte auf diese Vorstellungen möglicherweise ein ganz neues Licht werfen. Zuerst wird guy mit großer Wahrscheinlichkeit auf Karl den Großen zurückgreifen, der innerhalb der sogenannten „Karolingische Renaissance“ der Bildung in seinem Reich einen ganz neuen Stellenwert verschafft hat. Dass es auch andere Herrscher gab, die sich den Wissenschaften zugewandt haben, zeigt die vorliegende Arbeit anhand der individual Heinrichs II. Zuerst sollen aber hier die geschichtlichen Voraussetzungen erörtert werden, natürlich wird auch Karl der Große in nicht geringem Maße auftauchen. Ferner wird uns Heinrich II. selbst noch interessieren, seine Ausbildung und das spätere Interesse an Wissenschaft, das sich in verschiedenen Ausprägungen darstellt. Darüber hinaus soll noch dargestellt werden, inwieweit sich Heinrichs Vorliebe auf die Großen des Reichs auswirkte, insbesondere die Rolle der Bischöfe soll hier von Interesse sein. Der letzte Punkt der Arbeit soll am ausführlichsten beschrieben werden. Heinrichs Zuwendung zu Wissenschaft und Bildung gipfelte in seiner Bistumsgründung Bamberg, das unter ihm zu einem Zentrum der Wissenschaften aufsteigen sollte. Eine Untersuchung der Bibliotheken, der Domschule und der Skriptorien wird zeigen, ob Bamberg diesen Erwartungen gerecht werden konnte. Bevor wir uns mit der Förderung der Wissenschaft unter Heinrich II. befassen, ist es nötig, zuerst einmal die Arbeit seiner Vorgänger und die Rahmenbedingungen für Wissenschaft im Mittelalter zu erörtern.
Die Schulbildung an Dom- und Klosterschulen verfügt über eine lange culture, die bis in die christliche Spätantike zurückreicht, in der schon Augustin bischöfliche Schulen
zur Ausbildung des Diözesanklerus forderte. In der Merowingerzeit fand aber wohl kaum mehr als Elementarunterricht statt. Dies änderte sich mit den Reformen von Chrodegang von Metz in der Mitte der 40er Jahre des eight. Jahrhunderts. Er reformierte die Liturgie für den Kathedralklerus und die ersten Ausbildungsordnungen wurden sichtbar.

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Download e-book for kindle: Der Erbreichsplan Kaiser Heinrichs VI.: Verlauf, Motive und by Werner Martin

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By Werner Martin

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, observe: 1-, Freie Universität Berlin (Institut für Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Heinrich VI. und die römische Kirche, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: „Seine Feinde hatten vor Heinrich gezittert, die Welt hat ihn betrauert, die Nachwelt vergessen. Unter den Herrscherpersönlichkeiten, die das schwäbische Adelsgeschlecht der Staufer hervorgebracht hat, steht Heinrich VI. sowohl im Schatten seines Vaters, Friedrich Barbarossas, wie auch seines Sohnes, Friedrichs II.).“ (Peter Csendes)

Unter Heinrich VI. wuchs die Größe des deutschen Reichs auf ungeahnte Ausmaße an, er bot den Engländern mit der Festsetzung ihres Königs Richard Löwenherz auf Trifels die Stirn und schwächte damit gleichzeitig die welfische Oppositionsfront im Reich. Und beinahe wäre es ihm durch eine taktische Meisterleistung gelungen, die staufische Herrschaft im Reich mit seinem Erbreichsplan langfristig zu sichern. Mit diesem Plan hat Heinrich VI. in zähen Verhandlungen mit den geistlichen und weltlichen Fürsten des Reichs und mit Papst Coelestin III. versucht, sein Reich in ein Erbreich umzuwandeln.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Entwicklung der Ereignisse um den Erbreichsplan und Heinrichs cause für die Errichtung eines Erbreiches herauszuarbeiten. Abschließend werden die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und Heinrichs politisches und taktisches Kalkül bei den Verhandlungen analysiert.

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